Schwierigkeitsgrade beim Klettern erklärt: V-Skala, Fb, YDS, UIAA und französische Skala im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
Ideal für: Kletternde, die Grade zwischen Hallen, Gebieten und Ländern vergleichen
- Beim Bouldern gilt vor allem die V-Skala (V0–V17) oder die Fontainebleau-Skala (bis 9A); bei Routen meist YDS oder französische Grade.
- Grade sind Konsensmeinungen, keine Messungen, deshalb ist jede Umrechnung zwischen Skalen nur ungefähr.
- Font-Bouldergrade werden großgeschrieben (7A), französische Routengrade klein (7a); das sind völlig verschiedene Skalen.
- Die V-Skala ist in den mittleren Graden gröber, aber ab etwa V8 decken sich beide Skalen fast eins zu eins.
- In einer neuen Halle oder einem neuen Gebiet fang ein bis zwei Grade unter deinem üblichen Niveau an, bis du dich an die lokale Bewertung gewöhnt hast.
Schwierigkeitsgrade beim Klettern sind Zahlen oder Buchstaben, die beschreiben, wie schwer eine Linie ist. Beim Bouldern nutzt man meist die V-Skala (V0 bis V17, verbreitet in Nordamerika) oder die Fb-Skala (Font, 4 bis 9A, verbreitet in Europa). Seilrouten werden meist mit der amerikanischen YDS (5.0 bis 5.15d) oder der französischen Sportkletterskala (1 bis 9c) bewertet, in einigen Ländern auch mit UIAA- und britischen Graden. Alle Grade sind Konsensmeinungen, keine Messwerte, deshalb sind Umrechnungen zwischen den Skalen immer nur Näherungen.
Unten findest du, wie jede Skala funktioniert, eine Umrechnungstabelle auf Basis einer veröffentlichten Quelle, wie Hallen bewerten und warum sich derselbe Grad an einem Ort leicht und am nächsten brutal anfühlen kann. Wenn du nur schnell etwas nachschlagen willst, nutze unseren Umrechner für Klettergrade. Wenn dir die Fachbegriffe noch neu sind (Send, Flash, Sandbag), lass unser Glossar der Boulderbegriffe in einem zweiten Tab offen.
Warum es Schwierigkeitsgrade gibt (und warum sie subjektiv sind)
Grade helfen dir, Linien passend zu deinem Niveau auszuwählen, deinen Fortschritt zu verfolgen und mit anderen über Schwierigkeit zu sprechen. Sie werden mit keinem Gerät gemessen. Die Person, die etwas als Erstes klettert, schlägt einen Grad vor, und mit der Zeit wird er an die „Konsensmeinung“ späterer Begehungen angepasst (Wikipedia, Grade).
Das macht Grade nützlich, aber unscharf. Eine Linie kann sich für den einen schwer und für die andere leicht anfühlen, wegen:
- Körpergröße und Reichweite. Ein weiter Zug kann für eine große Kletterin trivial und für einen kleinen Kletterer die Crux sein.
- Stil. Wer stark an Leisten ist, findet eine „V4“-Leistenlinie vielleicht leicht und einen „V3“-Sloperboulder verzweifelt schwer.
- Bedingungen. Die Reibung am Fels ändert sich mit Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
- Lokale Tradition. Manche Gebiete und Hallen bewerten streng, andere großzügig.
Selbst innerhalb eines Grades gibt es eine Bandbreite. Wie 99Boulders es ausdrückt: Es gibt „harte“ V7s und „weiche“ V7s. Betrachte jeden einzelnen Grad als grobe Spanne, nicht als exakten Wert.
Bouldergrade: V-Skala und Fb
V-Skala (Hueco-Skala)
Die V-Skala wurde 1991 von John „Verm“ Sherman in seinem Kletterführer für Hueco Tanks, Texas, erstmals veröffentlicht; das „V“ stammt von seinem Spitznamen (Wikipedia, Grade; 99Boulders). Sie ist nach oben offen, beginnt bei V0 und reicht derzeit bis V17. Für Einsteigerboulder gibt es ein leichteres „VB“ (manchmal V-easy geschrieben). Du siehst auch geteilte Grade wie V3-4 sowie Plus- oder Minuszeichen (V5+), wenn ein Boulder zwischen zwei Graden liegt.

Die V-Skala wird in ganz Nordamerika verwendet, und laut 99Boulders ist sie auch in Südamerika, Südostasien und Ozeanien beliebt.
Fb-Skala (Fontainebleau)
Die Fb-Skala (Font) stammt aus dem Wald von Fontainebleau bei Paris und reicht mindestens bis 1960 zurück (Wikipedia, Grade). Sie beginnt bei 1, wobei Boulder leichter als 3 kaum zu finden sind. Bis Grad 5 verwendet sie Zahlen mit optionalem „+“; ab 6 wird jede Zahl in A, B und C unterteilt, jeweils mit optionalem „+“: 6A, 6A+, 6B, 6B+, 6C, 6C+, 7A und so weiter, heute bis 9A.
Fb-Bouldergrade schreibt man mit Großbuchstaben (7A), um sie von französischen Routengraden (7a) zu unterscheiden. Es sind völlig verschiedene Skalen: Wikipedia nennt als Beispiel, dass ein Boulder im Grad Fb 6C+ vom Aufwand her eher einer französischen 7c-Route entspricht. Mehr dazu, wie sich die Skala an ihrem Heimatfels anfühlt, liest du in Fontainebleau: Grade und Circuits erklärt.
Routengrade: YDS, Französisch, UIAA und britische Skala
YDS (Yosemite Decimal System)
Die YDS ist der nordamerikanische Standard. Sie entstand aus dem Klassensystem des Sierra Club und wurde in den 1950er-Jahren von Kletterern am Tahquitz Peak in Kalifornien angepasst (Wikipedia, Grade). Die Klassen 1 bis 4 beschreiben Wandern und Kraxeln; Klasse 5 ist Freiklettern mit Seilsicherung (Wikipedia, YDS):
| Klasse | Bedeutung |
|---|---|
Klasse 1 | Wandern oder Laufen auf einem Weg |
Klasse 2 | Einfaches Kraxeln, gelegentlich mit Händen |
Klasse 3 | Kraxeln; ein Seil könnte mitgenommen werden |
Klasse 4 | Einfaches Klettern, eventuell ausgesetzt; Stürze können tödlich sein |
Klasse 5 | Freiklettern am Seil mit Sicherung |
Innerhalb der Klasse 5 steigt die Zahl nach dem Punkt mit der Schwierigkeit: 5.6, 5.7, 5.8, 5.9. Ab 5.10 unterteilen die Buchstaben a, b, c und d jede Zahl (5.10a, 5.10b … 5.15d). Beachte, dass 5.10 schwerer ist als 5.9; es ist keine Dezimalzahl. Bei Trad-Routen kann ein Zusatz vor der Absicherung warnen: R bedeutet unzureichende Absicherung mit Verletzungsrisiko, X bedeutet, dass ein Sturz sehr ernst oder tödlich sein kann (Wikipedia, YDS).
Französische Sportklettergrade
Die französische Skala ist in Europa die vorherrschende Routenskala und zusammen mit der YDS weltweit am weitesten verbreitet. Sie wurde in den 1980er-Jahren aus der UIAA-Skala entwickelt und verwendet Zahlen mit a, b, c und „+“ (5c, 6a, 6a+, 6b … 9c). Sie beschreibt die Gesamtschwierigkeit einer Route einschließlich ihrer Ausdauerlastigkeit, nicht nur den schwersten Zug; Absicherung oder Gefahr bewertet sie nicht, was ein Grund ist, warum sie auch Sportklettergrad genannt wird.
UIAA
Die UIAA-Skala verwendet römische Ziffern mit „+“ und „−“ (V+, VI−, VI, VI+ …). Sie begann als geschlossene Skala von I bis VI, wurde in den 1980er-Jahren nach oben geöffnet und ist bis heute in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien, der Slowakei und Ungarn beliebt (Wikipedia, Grade).
Britische Trad-Grade (kurz)
Britische Trad-Routen bekommen zwei Grade, zum Beispiel E4 6a. Der erste, adjektivische Grad (M, D, VD, S, VS, HVS, dann E1, E2 …) beschreibt die Gesamternsthaftigkeit, einschließlich Absicherung, Ausgesetztheit und Ausdauerlastigkeit der Route. Der zweite ist ein technischer Grad (4a, 4b, 4c, 5a …) für den schwersten Einzelzug. Britische Kletterer schreiben französische Grade oft mit einem vorangestellten „f“, um sie von britischen technischen Graden zu unterscheiden. Ein technischer Grad beschreibt nur den schwersten Zug und kann daher einen französischen Routengrad nicht verlässlich vorhersagen. Australien und Neuseeland verwenden die Ewbank-Skala, einfache Zahlen ab 1 aufwärts.
Umrechnungstabelle für Klettergrade
Die folgenden Tabellen stammen aus der internationalen Vergleichstabelle für Klettergrade von Mountain Project, die selbst mit der Warnung beginnt, dass „keine Umrechnungstabelle perfekt ist“. Andere veröffentlichte Tabellen weichen stellenweise um etwa einen Grad ab, besonders im leichten Bereich, nutze sie also als Orientierung, nicht als Regelwerk.
Routengrade: YDS vs. Französisch vs. UIAA vs. Britisch vs. Ewbank
| YDS (USA) | Französisch | UIAA | Britisch (UK) | Ewbank (AUS/NZ) |
|---|---|---|---|---|
5.6 | 4c | V | S 4b | 14 |
5.7 | 5a | V+ | MVS 4b | 15 |
5.8 | 5b | VI− | HVS 4c | 16 |
5.9 | 5c | VI | HVS 5a | 17 |
5.10a | 6a | VI+ | E1 5a | 18 |
5.10b | 6a+ | VII− | E2 5b | 19 |
5.10c | 6b | VII | E2 5b | 20 |
5.10d | 6b+ | VII+ | E3 5b | 21 |
5.11a | 6c | VII+ | E3 5c | 22 |
5.11b | 6c | VIII− | E3 5c | 23 |
5.11c | 6c+ | VIII− | E4 6a | 24 |
5.11d | 7a | VIII | E5 6a | 24 |
5.12a | 7a+ | VIII+ | E5 6a | 25 |
5.12b | 7b | VIII+ | E5 6b | 26 |
5.12c | 7b+ | IX− | E6 6b | 27 |
5.12d | 7c | IX | E6 6b | 28 |
5.13a | 7c+ | IX+ | E6 6c | 29 |
5.13b | 8a | IX+ | E7 6c | 29 |
5.13c | 8a+ | X− | E7 7a | 30 |
5.13d | 8b | X | E8 7a | 31 |
5.14a | 8b+ | X+ | E8 7a | 32 |
5.14b | 8c | X+ | E9 7b | 33 |
5.14c | 8c+ | XI− | E9 7b | 34 |
5.14d | 9a | XI | E10 7c | 35 |
5.15a | 9a+ | XI+ | E11 7c | 36 |
5.15b | 9b | XII− | E11 8a | 37 |
5.15c | 9b+ | XII | E11 8a | 38 |
5.15d | 9c | XIII− | E11 8c | 39 |
Die britische Spalte ist die ungenaueste von allen, weil ein E-Grad von Absicherung und Ernsthaftigkeit abhängt, nicht nur von der Schwierigkeit. Eine sichere und eine gefährliche Route mit denselben Zügen bekommen unterschiedliche E-Grade.
Bouldergrade: V-Skala vs. Fb
| V-Skala | Fb | V-Skala | Fb |
|---|---|---|---|
VB (V-easy) | 3 | V7 | 7A+ |
V0− | 4− | V8 | 7B |
V0 | 4 | V8+ | 7B+ |
V0+ | 4+ | V9 | 7C |
V1 | 5 | V10 | 7C+ |
V2 | 5+ | V11 | 8A |
V3 | 6A | V12 | 8A+ |
V3+ | 6A+ | V13 | 8B |
V4 | 6B | V14 | 8B+ |
V4+ | 6B+ | V15 | 8C |
V5 | 6C | V16 | 8C+ |
V5+ | 6C+ | V17 | 9A |
V6 | 7A |
Achte auf das Muster: Die V-Skala ist in den mittleren Graden gröber, deshalb teilen sich oft zwei Fb-Grade einen V-Grad (6A und 6A+ sind beide „ungefähr V3“). Ab etwa V8 stimmen beide Skalen fast eins zu eins überein.
Kann man Bouldergrade in Routengrade umrechnen?
Nur sehr grob. Ein Bouldergrad bewertet ein paar schwere Züge; ein Routengrad bewertet eine Abfolge, bei der auch Ausdauer und das Einhängen eine Rolle spielen. Die Vergleichstabelle bei Wikipedia stellt V0 etwa neben 5.9 und französisch 6a/6a+, aber du findest auch Tabellen, die das anders sehen. Ein berühmtes Beispiel: The Wheel of Life in Australien verbindet viele Boulder zu einer langen Linie und wird als Boulder mit V15, als Route aber mit 9a bewertet (Wikipedia, Grade). Nutze Boulder- und Routenskalen nebeneinander, nicht als Ersatz füreinander.
Wie Hallen ihre Boulder und Routen bewerten
Kletterhallen folgen nicht alle den Skalen vom Fels. Typischerweise begegnet dir eines von drei Systemen:

- V- oder Fb-Grade auf einem Schild. Verbreitet in nordamerikanischen Hallen (V-Grade) und in vielen europäischen Hallen (Fb-Grade).
- Farbcircuits oder Farbbereiche. Boulder mit derselben Farbe bilden einen Circuit auf einem bestimmten Schwierigkeitsniveau (The Climbing Hangar). Ein Circuit deckt oft eine Spanne ab, etwa „grün = ungefähr V1–V2“, deshalb können Boulder derselben Farbe ziemlich unterschiedlich sein.
- Hauseigene Skalen. Manche Hallen erfinden ihr eigenes System, zum Beispiel eine Skala von 0–4 (99Boulders).
Die Grade werden meist im Schrauberteam abgestimmt: Wie 99Boulders beschreibt, „einigen sich“ die Routenschrauber „auf einen bestimmten Grad“ und schreiben ihn an die Wand. Deshalb kann sich ein V4 in einer Halle wie ein V3 oder ein V5 in einer anderen anfühlen. Viele Hallen versuchen außerdem gar nicht, die Schwierigkeit am Fels zu treffen. Wikipedia merkt an, dass sich Hallengrade beim Bouldern für Leute mit wenig Felserfahrung tendenziell weicher anfühlen als dieselben Grade draußen.
Welchen Grad klettern Anfänger?
Es gibt keinen offiziellen Standard, aber zwei Bezugspunkte sind hilfreich:
- Bouldern (grobe Orientierung): 99Boulders ordnet V0–V2 (Fb 4–5+) als Einsteiger ein, V3–V5 (6A–6C+) als Fortgeschrittene, V6–V8 (7A–7B) als weit Fortgeschrittene, V9–V12 als Experten und V13 und mehr als Elite. Derselbe Ratgeber merkt an, dass die große Mehrheit der Boulderer in der Halle selten V7 oder schwerer klettert.
- Sportklettern (Forschungskategorien): Kletterforscher nutzen die IRCRA-Skala, um Leistungsniveaus einzuteilen. In einer Studie von 2022 mit männlichen Sportkletterern wurde „intermediate“ als französisch 5+ bis 7a definiert, „advanced“ als 7a bis 8a und „elite“ als 8a+ bis 8c, gemäß den IRCRA-Empfehlungen (Vereide et al., 2022). Für Frauen legt die Forschungsskala andere Bereiche fest.
Wenn du ganz neu bist, sind die ein oder zwei leichtesten Farben in deiner Halle (oder VB–V0) der natürliche Startpunkt, und wie schnell du aufsteigst, hängt davon ab, wie oft du kletterst. Wenn du gerade anfängst, behandelt unser Ratgeber Bouldern für Anfänger deine ersten Einheiten.
Aus Sicht eines Krafttrainers: Studien verbinden Fingerkraft mit dem Kletterniveau; in einer davon hatten Elite-Sportkletterer eine höhere maximale Fingerkraft und Kraftanstiegsrate als Kletterer auf fortgeschrittenem und mittlerem Niveau (Vereide et al., 2022). Wenn du sehen willst, wie deine Finger im Vergleich zu Kletterern in verschiedenen Graden abschneiden, wirf einen Blick auf unsere Richtwerte für Fingerkraft. Nutze sie als Kontext, nicht als Ziel, dem du hinterherjagst, bevor deine Sehnen bereit sind.
Sandbags und weiche Grade
Ein Sandbag ist eine Linie, die schwerer ist als ihr Grad. Das kann an übertrieben konservativer Bewertung liegen, an einem versteckten „Trickzug“, der leicht ist, sobald man ihn kennt, oder an lokaler Tradition. Eine weiche Linie ist das Gegenteil: leichter, als ihr Grad vermuten lässt.
Einige häufige Gründe, warum Grade verrutschen:
- Lokaler Ruf. Manche Gebiete sind für strenge Bewertung bekannt, und Fontainebleau ist das klassische Beispiel; lies unseren Fontainebleau-Boulderführer, bevor du hinfährst.
- Größe und Stil. Ein weiter Boulder kann für Kleine ein Sandbag und für Große weich sein.
- Steigende Spitzengrade vs. Gradinflation. Wikipedia merkt an, dass die Spitzengrade in allen Formen des Kletterns gestiegen sind, begünstigt durch bessere Technik und Ausrüstung. Das spiegelt bessere Leistung wider; Gradinflation ist etwas anderes: einer Linie gleicher Schwierigkeit einen höheren Grad zu geben.
Die gesündeste Einstellung: Grade sind eine gemeinsame Sprache, kein Urteil über dich. Wenn sich ein „V3“ unmöglich anfühlt und ein „V5“ im ersten Versuch geht, ist das normal.
Kurze Zusammenfassung
| Skala | Verwendet für | Wo | Beispiel |
|---|---|---|---|
V-Skala (Hueco) | Bouldern | Nordamerika, viele Hallen weltweit | V5 |
Fb (Font) | Bouldern | Europa, viele Hallen weltweit | 6C |
YDS | Routen | Nordamerika | 5.11a |
Französisch | Routen (Sportklettern) | Europa und der Großteil der Welt | 6c |
UIAA | Routen | Deutschland, Österreich, Schweiz, Mitteleuropa | VII+ |
Britisch (E + technisch) | Trad-Routen | Großbritannien | E3 5c |
Ewbank | Routen | Australien, Neuseeland, Südafrika | 22 |
Für schnelle Umrechnungen unterwegs speichere dir unseren Grad-Umrechner als Lesezeichen, und denk daran, dass jede Umrechnung eine Schätzung ist.
FAQ
Welchem französischen Grad entspricht 5.10?
In der Vergleichstabelle von Mountain Project ist 5.10a französisch 6a, 5.10b ist 6a+, 5.10c ist 6b und 5.10d ist 6b+. Andere Tabellen verschieben einige davon um eine Stufe, betrachte jede Umrechnung also als Näherung.
Ist V0 oder VB leichter?
VB ist leichter. Es liegt auf der V-Skala unter V0 und wird für Einsteigerboulder verwendet; in der Tabelle von Mountain Project entspricht es Fb 3, während V0 Fb 4 entspricht.
Warum fühlen sich Hallengrade leichter an als Grade am Fels?
Hallen bewerten ihre Boulder selbst, oft im Konsens der Routenschrauber, und viele versuchen gar nicht, die Schwierigkeit am Fels zu treffen. Draußen brauchst du außerdem Fähigkeiten wie das Lesen von natürlichem Fels, das Finden von Tritten und das Austoppen. Mehrere Quellen weisen darauf hin, dass sich Hallengrade beim Bouldern weicher anfühlen als derselbe Grad draußen, besonders für Leute mit wenig Felserfahrung.
Was bedeutet „sandbagged“ beim Klettern?
Ein Sandbag ist eine Linie, die schwerer ist, als ihr offizieller Grad vermuten lässt, sei es wegen konservativer Bewertung, eines Trickzugs, den man erst mit Erfahrung kennt, oder einer lokalen Gewohnheit, streng zu bewerten. Das Gegenteil ist ein weicher Grad.
Quellen
- Mountain Project, International Climbing Grade Comparison Chart
- Wikipedia, Grade (climbing)
- Wikipedia, Yosemite Decimal System
- Alex Beale, Bouldering Grades: The Complete Guide, 99Boulders
- Vereide V, Andersen V, Hermans E, Kalland J, Saeterbakken AH, Stien N. Differences in Upper-Body Peak Force and Rate of Force Development in Male Intermediate, Advanced, and Elite Sport Climbers. Front Sports Act Living (2022)
- The Climbing Hangar, Bouldering Glossary: A whole new language

